Hotel Harmony Gent - hotel -Four star hotel in the historical centre of Ghent


 kurzfassung

  • Grösse: 4,5 ha
  • Einwohnerzahl: 500
  • Geschichte: Ursprünglich war das Patershol gräfliches Militärgebiet. Unter dem Einfluss vom Gravensteen (12 jh.) wurde das Patershol nacheinander von Handwerkern, Beamten und Textilarbeiter bewohnt. Zur Zeit ist es ein nostalgisches Viertel mit zahlreichen Restaurants in den mittelalterlichen Gässchen. Das Hotel Harmony ist das einzige Hotel im Patershol.

  

 

Name

Das Patershol verdankt seinen Namen an den Patern der Unbeschuchten Karmeliten die ab dem Ende des 13. Jahrhunderts in der Abtei von Cambron in der Lange Steenstraat wohnten. Die Abtei wuchs zum Caermerkloster, das zwischen 1658 und 1661 mit einem neuen Krankensaal an der Plottersgracht ausgebreitet wurde.  Dieser neue Trakt sperrte den Zugang zum Wasser der Gracht. Daraufhin bauten die Patern einen überwölbten Gang zur Gracht unter dem neuen Gebäude. Heute noch kann man sich in der Trommelstraat das Eingangstor zum dunklen Gang anschauen, der im Volksmund 'Patershol' (Höhle der Pater) genannt wurde.

Geschichte

Die geschichte des Paterhols ist eng mit dem Gravensteen verbunden. Nachdem die Burg (erbaut 12. Jh) 1353 seine Rolle als Militärfestung verloren hatte, zog hier der Rat von Flandern, das damalige höchste Gerichtshof, ein.

Nachdem das Patershol lange Zeit von Handwerkers und Stallburschen - im Dienst vom Grafen - bewohnt wurde, übernahmen Magistrate und Staatsanwälte das Viertel. Die kleinen Holzhäuschen wurden zerstört und es wurden luwuriöse Backsteinhäuser aufgebaut. Als die Richterschaft am Ende des 18. Jahrhunderts aus dem Gravensteen hinauszog, fing fürs Patershol eine schwere Zeit an. Die Stadt wurde weitgehend von der industriellen Revolution geprägt. Das Gravensteen wurde zu einer Textilfabrike und hunderte von Arbeitern suchten Unterkunft in der Nähe.

In kurzer Zeit wurde die Stadt völlig zugebaut. Es wurden ganz viele kleine Arbeitershäuschen neugebaut und grosse Wohnungen wurden in kleinen Mehrzimmerwohnungen aufgeteilt um möglichst viele Familien unterbringen zu können. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Patershol von einem schönen Patrizierviertel zu einem grauen Arbeitersviertel.

Nachdem das Gravensteen am Ende des 19. Jahrhunderts geschlossen wurde, verfiel das Patershol weiter.

Seitdem hatte das Patershol einen schlechten Ruf als Getto für arme soziale Gruppen. Irgendwann gab es soviele Kneipen und Bordelle, dass die Stadtverwaltung eingreifen musste. Die Einwohnerzahl pro Haus wurde begrenzt und es wurden höhere Steuern fürs Nachtleben erhoben. Trotzdem verfiel das Patershol noch weiter.

In den sechziger Jahren wurde das Patershol zum Schmelztiegel von studenten und Künstlern vom naheliegenden Akademie der Schönen Künste. In den siebziger Jahren zog das Viertel gerade dank des mittelalterlichen Charakters immer mehr Künstler und exzentrische Einwohner an. Auch die ersten Restaurants wurden geöffnet. Somit entwickelte sich das Patershol allmählich wieder zu einem der schönsten Vierteln von Gent.

Restaurants

Die herrlichen Düfte die Ihnen in den schmalen Gassen entgegenkommen, machen Ihnen den Mund wässrig. Das Patershol ist ja das gastronomische Herz von Gent. Hier finden Sie Restaurants die für jedes Budget die leckersten Speisen aus der ganen Welt servieren.

http://www.patershol.be/


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Hotel Harmony - Kraanlei 37 - 9000 GENT - Tel. 0032 9 324 26 80 - Email: info@hotel-harmony.be
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